Martina & Martin

Weit.
Immer weiter.

Fast blind.
Alles im Rucksack.
Berge im Blick.

Unsere schönsten Fernwanderungen
2%
Sehkraft
2
Füsse
0
Länder
0
Kilometer

Seit 2021 zu Fuss
über die Berge Europas.

Martina sitzt mit grossem Rucksack auf einer Steinmauer an einer Postautohaltestelle auf einem Bergpass. Sie lächelt, trägt eine rosa Mütze und rote Jacke. Dahinter ein roter VW-Bus und schneebedeckte Gipfel.
Wanderin · 2% Sehkraft
Martina

2018 kam die Diagnose: fortschreitende Erblindung. Der Weg zurück begann mit kleinen Schritten – buchstäblich. Erst Spaziergänge, dann Joggen, schliesslich Wandern. Mit 2% Sehleistung traf ich eine radikale Entscheidung: kündigen und aufbrechen. 2022 wanderte ich drei Monate über die Alpen nach Triest. Das Gehen hat mir nicht nur die Berge gezeigt – es hat mir das Vertrauen in mich selbst zurückgegeben.

Martin steht lächelnd auf einem Felsen vor einem türkisfarbenen Bergsee. Er trägt Sonnenbrille und Rucksack. Im Hintergrund felsige Gipfel mit Schneefeldern und strahlend blauer Himmel.
Begleiter · Wegfinder
Martin

Navigieren, orientieren, Wege lesen – das ist mein Beitrag. Ohne Martinas Antrieb wären wir nie so weit gegangen. Ohne mich käme sie nicht über die schwierigen Pässe. Gemeinsam kommen wir dorthin, wo keiner von uns alleine hinkommt.

Was als persönliche Erfahrung begann, hat Martina zu einer gefragten Referentin gemacht. Ihr Weg mit 2% Sehkraft – und die Wanderungen, die daraus entstanden sind – inspiriert Menschen weit über die Berge hinaus. Martinas Vorträge ↗

«Wenn man nicht manchmal über die Grenze drüber geht,
dann weiss man nicht, wo sie ist.»
Katsuaki Asai
2021 – 2026CH · DE · AT · IT · SI · HR · BA

Von Zürich nach Athen

Quer durch die Alpen und den Balkan

1'807km
103Etappen
63'938↑ Hm
🇨🇭 🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷 🇧🇦

Was als Versuch begann, wurde zu unserem grossen Fernwanderprojekt – von Zürich über die Alpen, durch das Südtirol und die Dolomiten, weiter nach Triest, entlang der kroatischen Küste bis tief in den Balkan und darüber hinaus. Bis Athen? Das ist unser Traum, im 2026 geht es weiter.

Martina und Martin sitzen Schulter an Schulter auf einem grossen Felsen, er hat den Arm um sie gelegt. Beide blicken auf ein weites Gebirgstal mit den Dolomitenwänden, eine Passstrasse schlängelt sich ins Tal.
Dolomiten – Blick vom Passo Falzarego
Ein bepacktes Maultier steht im Vordergrund, hinter ihm ragen die drei markanten Felstürme der Drei Zinnen in den Himmel. Schottergelände und Holztische einer Berghütte sind zu sehen.
Tre Cime di Lavaredo – ein Begleiter am Rifugio
Eine Person sitzt allein auf einem Felsen, Rücken zur Kamera, und schaut in die Weite. Vor ihr erstreckt sich ein bewaldetes Tal mit einem grossen See am Horizont. Blauer Himmel mit Sommerwolken.
Pause mit Aussicht – Südtirol
Martina und Martin stehen auf einem Felsvorsprung, er legt den Arm um ihre Schulter. Beide blicken auf die dalmatinische Küste mit Inseln im Meer darunter. Grüne Vegetation im Vordergrund.
Kroatische Küste – Blick auf die Inseln
2025Frankreich · Spanien

Quer durch die Pyrenäen

Haute Randonnée Pyrénéenne

331km
22Etappen
19'727↑ Hm
🇫🇷 🇪🇸

Von Bedous bis Luchon – 22 Etappen entlang des Pyrenäen-Hauptkamms, mal auf französischer, mal auf spanischer Seite, oft direkt auf dem Grenzkamm. Einsame Refugiés, wilde Pässe, und immer dieser Horizont.

Martina und Martin umarmen sich auf einem steinigen Hochplateau und schauen ins Tal. Hinter ihnen erstreckt sich ein weites Gletscherkar mit Schneefeldern und zerklüfteten Felsgipfeln unter blauem Himmel.
Gemeinsam auf über 2'800 m – Schneefelder mitten im Sommer
Eine Person meditiert im Schneidersitz auf einer Matte am Ufer eines ruhigen Bergsees. Ausgebreitetes Gepäck und Kleider liegen rundum auf der Wiese. Im Hintergrund ragt der markante, spitze Pic du Midi d'Ossau über dem Wasser.
Martina am Lac Gentau – der Pic du Midi d'Ossau als Kulisse
Eine Person steht als kleine Silhouette auf der Kante eines grasbewachsenen Felsvorsprungs. Unter ihr fällt das Gelände steil ab in ein bewaldetes Bergtal. Grosse Wolken türmen sich am Himmel.
Am Grat – der Blick ins Tal macht jeden Schritt wert
Martina und Martin winken lachend in die Kamera, beide mit Rucksäcken. Zwischen ihnen ein Grenzstein mit einer Infotafel auf einem Bergsattel. Im Hintergrund ein weites Bergpanorama unter tiefblauem Himmel.
Am Grenzpass – Frankreich auf der einen, Spanien auf der anderen Seite
2023–2024Schweiz · Italien

Vom Walensee ins Puschlav

Via Sardona · Graubünden · Val Malenco

336km
24Etappen
19'956↑ Hm
🇨🇭

Von Weesen am Walensee bis ans südliche Ende der Alpen – 24 Etappen durch den Sardona-Geopark, über den Pizol und die Ringelspitze, durch Graubünden und das Val Malenco bis ins sonnige Poschiavo an der italienischen Grenze.

Martina hockt mit grünem Rucksack und rosa Jacke auf einem Gipfelfelsen, Rücken zur Kamera, und blickt auf ein herbstliches Bergpanorama. Wolken ziehen zwischen den felsigen Gipfeln durch.
Gipfelpause über den Wolken – Graubünden
Martina und Martin sitzen Arm in Arm auf einer Almwiese, Rücken zur Kamera, und blicken auf schneebedeckte Berggipfel unter strahlendem Blau. Ihre Rucksäcke liegen neben ihnen im Gras.
Pause mit Aussicht – Sardona Welterbe
Martina steht mit grünem Rucksack auf einem Wanderpfad und schaut auf zwei kleine Bergseen in einem Hochgebirgskessel. Im Hintergrund erhebt sich ein markanter Berggipfel.
Bergsee im Val Malenco
Eine rustikale Berghütte aus Stein mit Schweizer Fahne steht hoch über einem Wolkenmeer. Eine Person in roter Jacke steht auf der Terrasse davor. Im Hintergrund ragen einzelne Berggipfel aus dem Nebel.
Berghütte über dem Nebelmeer
2024–2025Schweiz

Von der Rheinschlucht ins Tessin

Via Safiental · San Bernardino · Locarno

190km
13Etappen
10'081↑ Hm
🇨🇭

Von Versam durch das wild-romantische Safiental, über hochalpine Pässe zum Hinterrhein und weiter über den San Bernardino hinunter ins Tessin – 13 Etappen von der Surselva bis nach Locarno am Ufer des Lago Maggiore.

Martina steht lächelnd neben einem vereisten und schneebedeckten Wegweiser auf einem kahlen Bergkamm. Sie trägt rote Jacke, Stirnband und Rucksack. Alles ist in Nebel und Neuschnee getaucht.
Eingeschneiter Wegweiser – Herbst in Graubünden
Martina geht mit grünem Rucksack allein durch ein weites, offenes Hochtal. Ein Bach fliesst rechts daneben über Steine. Im Hintergrund wolkenverhangene Felsgipfel und dunkelgraue Berge.
Auf dem Weg ins Safiental
Martina und Martin stehen und sitzen an einem gelben Wegweiser auf einem Bergsattel und schauen ins Bergpanorama. Wolken ziehen um die felsigen Gipfel.
Gipfelpause mit Panorama – Tessiner Alpen
Martina steht auf einem Felsblock und breitet jubelnd beide Arme aus. Sie trägt Sonnenbrille und Rucksack. Weit hinter ihr liegt eine Stadt in einem Tal, umgeben von Bergen und Wolken am Horizont.
Locarno in Sicht – das Ziel ist zum Greifen nah
2024 – laufendSchweiz 🇨🇭

Martina auf dem Weg nach Genf

Martinas Solo-Projekt auf dem Jura Höhenweg

151km
9+Etappen
5'781↑ Hm
🇨🇭

Den Jura Höhenweg gehe ich alleine – Etappe für Etappe, in meinem eigenen Tempo. Nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Ich lerne, mich mit 2% Sehkraft selbst zu orientieren, Entscheidungen zu treffen, Wege zu finden. Ein Handy hat schon schlappgemacht, nun habe ich zwei dabei. Aber auch mit Handy und Navi bin ich schon oft falsch abgebogen. Und trotzdem: Ich komme an. Bisher 9 Etappen – bis nach Genf sind es noch einige mehr.