Via Dinarica/Kamešnica · Mai 2026

Martina Talamona – Weit.
Immer weiter.

Weitwandern mit 2% Sehkraft
Mit dem Rucksack über die Berge Europas.

Meine Geschichte und mehr

Martina sitzt mit grossem Rucksack auf einer Steinmauer an einer Postautohaltestelle auf einem Bergpass. Sie lächelt, trägt eine rosa Mütze und rote Jacke. Dahinter ein roter VW-Bus und schneebedeckte Gipfel.
Wanderin · 2% Sehkraft
Martina

2018 kam die Diagnose – fortschreitende Erblindung. Und so war es dann auch: von 100% auf 2% innert 12 Monaten. Der Weg zurück begann mit kleinen Schritten – buchstäblich. Erst Spaziergänge, dann Joggen, schliesslich Wandern in den Bergen und einige blaue Flecken. Dann traf ich eine radikale Entscheidung: Job kündigen und aufbrechen. 2022 wanderte ich drei Monate von der Schweiz über die Alpen mit dem Ziel Triest. Das Wandern hat mir nicht nur die Berge aus einer neuen Perspektive gezeigt – es hat mir vor allem das Vertrauen in mich selbst zurückgegeben.

Martin steht lächelnd auf einem Felsen vor einem türkisfarbenen Bergsee. Er trägt Sonnenbrille und Rucksack. Im Hintergrund felsige Gipfel mit Schneefeldern und strahlend blauer Himmel.
Begleiter · Wegfinder
Martin

Martin navigiert, sucht die Wege und kennt die Karte. Ohne meine Entscheidung wären wir nie so weit gegangen – ohne ihn würde ich mich ständig verlaufen und käme nicht über die schwierigen Gipfel. Gemeinsam kommen wir dorthin, wo niemand von uns allein hinkommt.

Was als persönliche Entscheidung und mit einem Versuch begann, hat mein Leben verändert. Diese Erfahrung durfte und darf ich regelmässig als Referentin mit Vorträgen und Workshops teilen. Mein Weg mit 2% Sehkraft, die Wanderungen und die damit verbundene persönliche Geschichte über Leistung, Arbeit und das, was im Leben wirklich wichtig ist, inspirieren Menschen an Konferenzen und in Unternehmen. Meine Vorträge ↗

«Wenn man nicht manchmal über die Grenze drüber geht,
dann weiss man nicht, wo sie ist.»
Katsuaki Asai
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Ab Mai 2027

Noch nicht angekommen

Mindestens drei Weitwanderungen haben noch offene Enden: weitere rund 100 Etappen nach Athen, quer über die Pyrenäen vom Atlantik bis zum Mittelmeer und meine persönliche Herausforderung in der Schweiz über den Jura bis nach Nyon. Spätestens ab Mai 2027 werden wir weitergehen. Wo es genau hingeht? Sobald wir das wissen, wirst du es hier finden.

gegangen noch offen
Unterwegs seit 2021

Von Zürich nach Athen

Quer durch die Alpen und den Balkan

1'790km
101Etappen
61'134↑ Hm
🇨🇭 🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷 🇧🇦

Was als Versuch begann, einen Traum zu verwirklichen, wurde zur Leidenschaft und zu unserem grossen Fernwanderprojekt: von Zürich über die Alpen, durch das Südtirol und die Dolomiten nach Triest, entlang der kroatischen Küste und bis tief in den Balkan. Und weiter bis Athen? Dieses Ziel ist erst unterwegs entstanden. Als wir in Bosnien und Herzegowina ankamen, sagten wir uns: Wenn wir schon so weit gekommen sind, können wir auch gleich weitergehen – über den Olymp bis nach Athen. Die verbleibenden rund 100 Etappen stehen ganz oben auf unserer Liste für 2027.

Unterwegs seit 2025

Quer durch die Pyrenäen

Haute Randonnée Pyrénéenne

331km
22Etappen
19'729↑ Hm
🇫🇷 🇪🇸

Von Bedous bis Luchon – 22 Etappen entlang des Pyrenäen-Hauptkamms, mal auf französischer, mal auf spanischer Seite, oft direkt auf dem Grenzkamm. Einsame Refuges, wilde Pässe und die Menschen haben es uns angetan. Wir werden wiederkommen und, wer weiss, die Linie vom Atlantik bis zum Mittelmeer durchziehen.

Impressionen

Martina und Martin umarmen sich auf einem steinigen Hochplateau und schauen ins Tal. Hinter ihnen erstreckt sich ein weites Gletscherkar mit Schneefeldern und zerklüfteten Felsgipfeln unter blauem Himmel.
Gemeinsam auf über 2'800 m – Schneefelder mitten im Sommer
Eine Person meditiert im Schneidersitz auf einer Matte am Ufer eines ruhigen Bergsees. Ausgebreitetes Gepäck und Kleider liegen rundum auf der Wiese. Im Hintergrund ragt der markante, spitze Pic du Midi d'Ossau über dem Wasser.
Am Lac Gentau – der Pic du Midi d’Ossau als Kulisse
Eine Person steht als kleine Silhouette auf der Kante eines grasbewachsenen Felsvorsprungs. Unter ihr fällt das Gelände steil ab in ein bewaldetes Bergtal. Grosse Wolken türmen sich am Himmel.
Am Grat – der Blick ins Tal macht jeden Schritt wert
Martina und Martin winken lachend in die Kamera, beide mit Rucksäcken. Zwischen ihnen ein Grenzstein mit einer Infotafel auf einem Bergsattel. Im Hintergrund ein weites Bergpanorama unter tiefblauem Himmel.
Am Grenzpass – Frankreich auf der einen, Spanien auf der anderen Seite
Unterwegs seit 2024

Allein bis nach Nyon

Mein Solo-Projekt auf dem Jura-Höhenweg

151km
9Etappen
5'781↑ Hm
🇨🇭

Den Jura-Höhenweg gehe ich alleine – Etappe für Etappe, in meinem eigenen Tempo. Nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Ich lerne, mich mit 2% Sehkraft selbst zu orientieren, Entscheidungen zu treffen, Wege zu finden. Ein Handy hat schon schlappgemacht, nun habe ich zwei dabei. Aber auch mit Handy und Navi bin ich schon oft falsch abgebogen. Und trotzdem: Ich komme an. Bisher 9 Etappen – bis nach Nyon sind es noch einige mehr.

Vorerst abgeschlossen

Angekommen

Diese Touren waren perfekt, so wie sie sind. Eine Weiterführung ist vorerst nicht geplant. Ausser … wer weiss…

2023–2024

Vom Walensee ins Puschlav

Via Sardona · Graubünden · Val Malenco

336km
24Etappen
19'956↑ Hm
🇨🇭 🇮🇹

Von Weesen am Walensee bis ans südliche Ende der Alpen – 24 Etappen durch den Sardona-Geopark, über den Pizol und die Ringelspitze, durch Graubünden und das Val Malenco bis ins sonnige Poschiavo an der italienischen Grenze.

Impressionen

Martina hockt mit grünem Rucksack und rosa Jacke auf einem Gipfelfelsen, Rücken zur Kamera, und blickt auf ein herbstliches Bergpanorama. Wolken ziehen zwischen den felsigen Gipfeln durch.
Gipfelpause über den Wolken – Graubünden
Martina und Martin sitzen Arm in Arm auf einer Almwiese, Rücken zur Kamera, und blicken auf schneebedeckte Berggipfel unter strahlendem Blau. Ihre Rucksäcke liegen neben ihnen im Gras.
Pause mit Aussicht – Sardona Welterbe
Martina steht mit grünem Rucksack auf einem Wanderpfad und schaut auf zwei kleine Bergseen in einem Hochgebirgskessel. Im Hintergrund erhebt sich ein markanter Berggipfel.
Bergsee im Val Malenco
Eine rustikale Berghütte aus Stein mit Schweizer Fahne steht hoch über einem Wolkenmeer. Eine Person in roter Jacke steht auf der Terrasse davor. Im Hintergrund ragen einzelne Berggipfel aus dem Nebel.
Berghütte über dem Nebelmeer
2024–2025

Von der Rheinschlucht ins Tessin

Via Safiental · San Bernardino · Locarno

190km
13Etappen
10'081↑ Hm
🇨🇭

Von Versam durch das wild-romantische Safiental, über hochalpine Pässe zum Hinterrhein und weiter über den San Bernardino hinunter ins Tessin – 13 Etappen von der Surselva bis nach Locarno am Ufer des Lago Maggiore.

Impressionen

Martina steht lächelnd neben einem vereisten und schneebedeckten Wegweiser auf einem kahlen Bergkamm. Sie trägt rote Jacke, Stirnband und Rucksack. Alles ist in Nebel und Neuschnee getaucht.
Eingeschneiter Wegweiser – Herbst in Graubünden
Martina geht mit grünem Rucksack allein durch ein weites, offenes Hochtal. Ein Bach fliesst rechts daneben über Steine. Im Hintergrund wolkenverhangene Felsgipfel und dunkelgraue Berge.
Auf dem Weg ins Safiental
Martina und Martin stehen und sitzen an einem gelben Wegweiser auf einem Bergsattel und schauen ins Bergpanorama. Wolken ziehen um die felsigen Gipfel.
Gipfelpause mit Panorama – Tessiner Alpen
Martina steht auf einem Felsblock und breitet jubelnd beide Arme aus. Sie trägt Sonnenbrille und Rucksack. Weit hinter ihr liegt eine Stadt in einem Tal, umgeben von Bergen und Wolken am Horizont.
Locarno in Sicht – das Ziel ist zum Greifen nah